Geist macht geistreich
Wege zu geistreicher Persönlichkeit
in der Schule, im Alltag, in der Arbeitswelt und im Alter
Von der „Regeneration eines verkümmerten Personseins“ spricht Veit Frisch,Privatdozent für Philosophie
und habilitierter Pädagoge in einem Buch über Philosophische Praxis im Alltag (Lebendiges Philosophieren,
transcript Verlag, 2005). Eine feinsinnige Formulierung, wie ich meine, wenn man nach dem Ausgangspunkt
für „Wege zu geistreicher Persönlichkeit“ fragt.
Was passiert mit der zwar noch nicht geistreich zu nennenden aber faszinierend unverwechselbaren Persönlichkeit,
die bei Fragen stellenden Kleinkindern zu beobachten ist, wenn der Anpassungsdruck des sozialen Umfeldes seine
nivellierenden Spuren hinterlässt ?
“Philosophieren mit Kindern“ betitelt Eva Zoller Morf ihren Beitrag in dem oben genannten Buch und sieht darin
„eine zukunftsträchtige Aufgabe für pädagogisch begabte Philosophische Praktikerinnen und Praktiker“.
Wenn ich mich nun als Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP)
für den Gedankenaustausch im vertrauensvollen Dialog öffentlich anbiete, dann verbinde ich das
mit dem Ziel, in meinem regionalen Umfeld eine kulturelle Angebotslücke zu schließen.
Meinen Beitrag sehe ich darin, dass ich das Fenster zur prinzipiellen Grenzenlosigkeit des Bedenkenswerten
auf eine zustimmungsfähig zugespitzte und Interesse weckende Weise aufstoße, den Perspektivenzugewinn
geistreicher Persönlichkeit aufzeige und ein Basisverständnis für menschliches „Funktionieren“
auf der Grundlage aktueller Hirnforschung ermögliche.
Der Zeitpunkt für den Beginn meiner Initiative vor 4 Jahren hing mit der im neuen Jahrtausend immer lauter werdenden
„Propaganda“ für spektakulären Erkenntniszuwachs der Neurobiologen zusammen, die mit der Problematik
des sogenannten „freien Willens“- der naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gemäß nur eine Illusion sein könne -
zumindest publizistisch allzu forsch und begrifflich eher unphilosophisch umzugehen pflegen, indem sie voreilig
allzu weitgehende Schlüsse ziehen und sprachlich problematisch manifestieren.
Noch finden die öffentlichen Diskussionen über damit verbundene Folgen für die individuelle Akzeptanz von
Schuldfähigkeit und Verantwortlichkeit in der ZEIT, im SPIEGEL, im FOCUS und vergleichbaren Publikationen
oder nach Mitternacht im Fernsehen statt. - Was aber, wenn die Massenmedien das Thema aufgreifen und nur wenige
darauf vorbereitet sind ???
Was, wenn die „Verteidiger des Freien Willens“ bis dahin immer noch keine allgemein verständliche Sprache
entwickelt haben, um die gesellschaftliche Tendenz zur Akzeptanz naturwissenschaftlicher Argumentation mit
geisteswissenschaftlichen Argumenten zumindest in Frage zu stellen ?
Dann halte ich vom missverständlichen und eigennützigen Missbrauch bis zur Kulturkrise alles für möglich.
Als erfahrener, professioneller und kreativer Praktiker im Bereich Marketing-Kommunikation werde ich in der
„philosophischen Szene“ mit bisher eher nicht gebräuchlichen Kommunikations-Formen auffallen.
Dies liegt jedoch in der Konsequenz meiner auf Breitenwirkung angelegten Initiative, die neue Wege der
Kommunikation in Form und Inhalt voraussetzt.
Künstlerische Beiträge in poetischer und musikalischer Form gehören dazu, soweit sie dem besseren Verständnis
für die künstlerische Komponente in Lebensentwürfen und im Konzept einer zeitgemäßen „Philosophie der Lebenskunst“
dienen können.
Inspiration hat als Kommunikationsziel für mich aus rein pragmatischen Gründen Vorrang vor Information,
die auch "gegoogelt" werden könnte, und weil nachhaltige Information eine Wiederholung und Vertiefung von Inhalten
voraussetzt.
Inspiration hingegen ist auch im Rahmen einer einmaligen Begegnung möglich, weil mit Hilfe von Emotion und Faszination
auch die tieferen Schichten des Unterbewusstseins erreicht werden können, wodurch eine positive geistige Eigendynamik
in Gang gesetzt werden kann, die auf dem Weg zu geistreicher Persönlichkeit unverzichtbar ist.
Kritisch-hilfreiche Kommentare zu diesem meinem Selbstverständnis sind per E-mail möglich und willkommen !
Stand: 8.6.2010
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