Geist macht geistreich
Wege zu geistreicher Persönlichkeit
in der Schule, im Alltag, in der Arbeitswelt und im Alter

Von der “Regeneration eines verkümmerten Personseins” spricht  Veit Frisch, Privatdozent für Philosophie und habilitierter Pädagoge in einem Buch über Philosophische  Praxis im Alltag (Lebendiges Philosophieren, transcript Verlag, 2005). Eine feinsinnige Formulierung,  wie ich meine, wenn man nach dem Ausgangspunkt für “Wege zu geistreicher Persönlichkeit” fragt.
Was passiert mit der zwar noch nicht geistreich zu nennenden  aber faszinierend unverwechselbaren Persönlichkeit, die bei Fragen stellenden Kleinkindern zu beobachten ist,  wenn der Anpassungsdruck des sozialen Umfeldes seine nivellierenden Spuren hinterlässt ?
“Philosophieren mit Kindern” betitelt Eva Zoller Morf ihren  Beitrag in dem oben genannten Buch und sieht darin
“eine zukunftsträchtige Aufgabe für pädagogisch begabte  Philosophische Praktikerinnen und Praktiker”

Wenn ich mich nun als Mitglied der Internationalen Gesellschaft  für Philosophische Praxis (IGPP) für den Gedankenaustausch im vertrauensvollen Dialog  öffentlich anbiete, dann verbinde ich das  mit dem Ziel, in meinem regionalen Umfeld eine kulturelle  Angebotslücke zu schließen.
Meinen Beitrag sehe ich darin, dass ich das Fenster zur prinzipiellen  Grenzenlosigkeit des Bedenkenswerten auf eine zustimmungsfähig zugespitzte und Interesse weckende  Weise aufstoße, den Perspektivenzugewinn geistreicher Persönlichkeit aufzeige und ein Basisverständnis  für menschliches “Funktionieren” auf der Grundlage aktueller Hirnforschung ermögliche.
Der Zeitpunkt für den Beginn meiner Initiative im Mai 2006  hing mit der im neuen Jahrtausend immer lauter werdenden  ”Propaganda” für spektakulären Erkenntniszuwachs der Neurobiologen  zusammen, die mit der Problematik des sogenannten “freien Willens” - der naturwissenschaftlichen  Erkenntnissen gemäß nur eine Illusion sein könne - zumindest publizistisch allzu forsch und begrifflich eher  unphilosophisch umzugehen pflegen, indem sie voreilig allzu weitgehende Schlüsse ziehen und sprachlich problematisch  manifestieren.

Noch finden die öffentlichen Diskussionen über damit verbundene  Folgen für die individuelle Akzeptanz von Schuldfähigkeit und Verantwortlichkeit in der ZEIT, im SPIEGEL,  im FOCUS und vergleichbaren Publikationen oder nach Mitternacht im Fernsehen statt. - Was aber, wenn  die Massenmedien das Thema aufgreifen und nur wenige darauf vorbereitet sind ???
Was, wenn die “Verteidiger des Freien Willens” bis dahin immer  noch keine allgemein verständliche Sprache entwickelt haben, um die gesellschaftliche Tendenz zur Akzeptanz  naturwissenschaftlicher Argumentation mit geisteswissenschaftlichen Argumenten zumindest in Frage zu  stellen ?
Dann halte ich vom missverständlichen und eigennützigen Missbrauch bis zur Kulturkrise alles für möglich. Als erfahrener, professioneller und kreativer Praktiker im  Bereich Marketing-Kommunikation werde ich in der “philosophischen Szene” mit bisher eher nicht gebräuchlichen  Kommunikations-Formen auffallen. Dies liegt jedoch in der Konsequenz meiner auf Breitenwirkung  angelegten Initiative, die neue Wege der Kommunikation in Form und Inhalt voraussetzt.
Künstlerische Beiträge in poetischer und musikalischer Form  gehören dazu, soweit sie dem besseren Verständnis für die künstlerische Komponente in Lebensentwürfen und im  Konzept einer zeitgemäßen “Philosophie der Lebenskunst” dienen können.

Inspiration hat  als Kommunikationsziel für mich aus rein pragmatischen Gründen Vorrang vor Information, die auch “gegoogelt” werden könnte, und weil nachhaltige Information eine Wiederholung und Vertiefung von Inhalten voraussetzt.
Inspiration hingegen ist auch im Rahmen einer einmaligen Begegnung  möglich, weil mit Hilfe von Emotion und Faszination auch die tieferen Schichten des Unterbewusstseins erreicht  werden können, wodurch eine positive geistige Eigendynamik in Gang gesetzt werden kann, die auf dem Weg zu geistreicher  Persönlichkeit unverzichtbar ist.

Kritisch-hilfreiche Kommentare zu diesem meinem Selbstverständnis  sind per E-mail möglich und willkommen! (brosig.bfj@t-online.de)

Stand: 8.6.2010

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SELBSTVERSTÄNDNIS

 IMPRESSUM

Bernd F.J.H. Brosig
Philosophischer Praktiker
Kommunikationsberater
Hölderlin-Rezitator
Songwriter

Geist macht geistreich

Wege zu geistreicher Persönlichkeit
in der Schule, im Alltag, in der Arbeitswelt und im Alter

Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis www.igpp.org
Gründungsmitglied des Berufsverbandes für Philosophische Praxis www.bv-pp.eu

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